Führung ohne Absicht ist wie Segeln ohne Kompass. ⛵
Mein letzter Beitrag über klare Gesprächsabsichten hat einige von euch bewegt, und eine Frage tauchte immer wieder auf:
Was passiert eigentlich, wenn wir ohne klare Absicht führen?
Ganz einfach:
🔖Wir reagieren, statt zu gestalten.
🔖Wir sprechen viel, aber sagen wenig.
🔖Und wir wundern uns, warum Mitarbeitende nicht mitziehen, obwohl wir doch „alles erklärt“ haben.
Einige Führungskräfte setzen Dinge um, weil „es von oben kommt“ oder „weil man das jetzt so macht“, ohne den tieferen Sinn für sich selbst zu klären.
Doch wenn ich innerlich nicht weiß, wofür ich etwas tue und ich nicht bewusst dahinter stehe, fehlt meinem Handeln Richtung und meinem Team spürbare Orientierung.
In meiner Zeit als Führungskraft dachte ich oft, Klarheit bedeute, viele gute Argumente zu haben, anstatt mit mir selbst im Klaren zu sein.
Heute weiß ich: Klarheit entsteht zuerst innen.
Führung braucht keine perfekten Worte, sondern eine bewusste Haltung.
Denn innere Klarheit ist ansteckend, sie schafft Vertrauen, selbst wenn der Wind von vorn kommt.
💡 Frag dich vor deinem nächsten Gespräch:
👉 „Welche Wirkung möchte ich heute hinterlassen und stehe ich wirklich dahinter?“
Manchmal beginnt echte Führung genau da:
In dieser einen bewussten Sekunde, bevor du das erste Wort sprichst. ✨
Wie oft stehst du nicht hinter dem, was du vertreten sollst?
Und wie gehst du in solchen Momenten damit um?

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